Implantate: Für ein sorgloses Lächeln

Mit schönen Zähnen fällt nicht nur ein Lächeln sehr viel leichter. Zähne spielen auch für die Lebensqualität eine wichtige Rolle.


Wieso braucht man Implantate?


Statistisch gesehen gehen heutzutage mehr als 50 Prozent aller Zähne im Erwachsenenalter durch Parodontose verloren, vorher noch häufiger durch Karies. Selten gibt es Lücken durch Nichtanlage einzelner Zähne. Der Zahnerhalt ist deshalb vorrangiges Ziel.

Kommt es zum Zahnverlust, haben viele Menschen Probleme beim Sprechen, beim Essen oder gar beim unbeschwerten Lachen – sei es wegen bestehender Zahnlücken oder eines schlecht sitzenden oder kosmetisch unbefriedigenden Zahnersatzes.
Das muss nicht sein. Implantate sind mittlerweile ein bewährter und komfortabler Ersatz für den fehlenden Zahn.

Was sind Implantate?


Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik, die in den Kieferknochen eingesetzt werden. Sie schützen vor einem Fortschreiten des Knochenabbaus bei Zahnverlust.
Durch ein Implantat kann man darauf verzichten, gesunde Nachbarzähne zu beschleifen. Wenn mehrere Zähne fehlen, wird auf Implantaten eine Brücke befestigt.
Wenn Sie zahnlos sind, kann auf der Implantatversorgung eine  Prothese befestigt werden.


Wann ist Knochenaufbau erforderlich?

Wenn Zähne fehlen, schrumpft der ortsansässige Knochen durch die fehlende Belastung. Bei einer chronischen Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) kommt es zum Knochenabbau rund um die Zähne. Sowohl die eigenen Zähne als auch Implantate brauchen jedoch für ihre Stabilität einen guten Halt.

Ist ein implantatgetragener Zahnersatz oder eine Parodontose-Behandlung geplant, kann ein Knochenaufbau sinnvoll sein. Und auch wenn bei einer Zahnentfernung abzusehen ist, dass der verbleibende Knochen für Implantate ausreicht, ist es sinnvoll, den Knochen gleich bei der Zahnentfernung wieder aufzubauen.

Sollte nach langer Tragezeit der Knochen um die Implantate schwinden, kann auch hier mittels Laser und Knochenersatzmaterial Abhilfe geschaffen werden. Der Kieferknochen kann mit Eigenknochen, Knochenersatzmaterial oder im Oberkiefer durch Anheben des Kieferhöhlenbodens vermehrt werden.